Endokrinologie

Hormone dienen der Steuerung wichtiger Körperfunktionen

Hormone regulieren und koordinieren wichtige Körperfunktionen wie Stoffwechsel, Ernährung, Fortpflanzung, Schlaf-Wach-Rhythmus, Körperwachstum, Körpertemperatur und Wasserhaushalt. Die Hormone dienen dabei als körpereigene Informationsübermittler. Sie werden in Drüsen gebildet und überwiegend über das Blut im gesamten Körper verteilt. Die Übermittlung der Informationen erfolgt über Hormonbindungsstellen, den sogenannten Hormonrezeptoren.

Auftreten von endokrinen Störungen unabhängig von Alter oder Geschlecht

Hormonstörungen können in jedem Lebensalter auftreten und betreffen sowohl Frauen wie auch Männer. Da im menschlichen Körper mehr als 40 wichtige Hormone produziert werden, sind hormonelle Veränderungen und Störungen keine Seltenheit. Mit zunehmendem Alter werden zudem Hormonmangelsituationen immer häufiger.

Viele Erkrankungen durch Hormonstörungen mitbedingt

Bereits geringe hormonelle Abweichungen von der Norm können mit einem erhöhten Krankheitsrisiko einhergehen. So treten Krankheitsbilder wie koronare Herzerkrankung, Hypercholesterinämie und Depressionen oft in Zusammenhang mit einer Hormonstörung und mit Hormonmangelzuständen auf.

Richtige Balance der Hormone entscheidend für die Gesundheit

Da die endokrinen Systeme unseres Körpers eng miteinander vernetzt sind, ist bei einer Störung meist nicht nur ein einzelnes Hormon, sondern gleich eine ganze Anzahl davon betroffen. Zur Wiederherstellung des hormonellen Gleichgewichts ist es deshalb notwendig, alle beteiligten Hormone zu behandeln, denn eine ausgeglichene Balance der Hormone untereinander ist entscheidend für die Gesundheit.

Diagnose endokriner Störungen mittels Blutentnahme, Speichel und Urinuntersuchungen

Bei der Diagnostik hormoneller Störungen müssen verschiedene Faktoren wie die Tageszeit oder bei der Frau die Zyklusabhängigkeit berücksichtigt werden. Während einer Hormontherapie ist es wichtig, dass die Blutentnahmen zu einem festgelegten Zeitpunkt erfolgen.

Verwendung human-bioidentischer Hormone für die Behandlung

Bei der Behandlung kommen fast ausschließlich human-bioidentische Hormone zum Einsatz, welche die gleiche chemische Struktur wie körpereigene Hormone aufweisen. 

Bioidentische Hormone mit klaren Vorteilen gegenüber synthetischen Präparaten

Im Vergleich zu körpereigenen Hormonen unterscheiden sich synthetische Hormone durch ihren veränderten Strukturaufbau, aufgrund dessen die Hormonrezeptoren der Bindungsstellen an den Zellen anders besetzt werden als bei körpereigenen Hormonen. Dies führt zu einer veränderten Wirkung und dem Auftreten von Nebenwirkungen und erhöhten Risiken gegenüber der Verwendung bioidentischer Hormone.

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